Kategorie: Beziehungen im Human Design

  • Profil 2/5 in Beziehungen – Spider Man

    Profil 2/5 in Beziehungen – Spider Man

    Das 2/5er Profil könnte man auch beschreiben als introvertiert versus extrovertiert. Hier trifft die 2er Linie, die viel Rückzug benötigt und gerne mit sich ist und ihren Talenten nachgeht auf die Heldenlinie 5. Sie neigen dazu, für Liebe und Anerkennung die Rolle einzunehmen, die das Gegenüber gerade braucht (Verführer, Versorger, Held, Retter) und sind dann sehr enttäuscht und gebrochen, wenn sie merken, dass sie nur wegen ihrer Rolle geliebt werden. Die 2/5 darf also lernen sich authentisch zu zeigen und auf sich zu hören. Die 2/5 benötigt in Beziehungen:

    1. Ein Gegenüber das mit sanfter Spitzhacke den weichen Herzkern freilegt ohne Druck zu machen
    2. Zeit und Geduld, damit sie sich behutsam öffnen und zeigen können, viel Vertrauen und Wertschätzung
    3. Ermutigung aus „Rollen“ herauszugehen und ihr Wesen zu lieben zu lassen
    4. Einen Rückzugsort, wo sie werkeln und das Weltgeschehen überblicken können
    5. Verständnis für die Art mal heiß und kalt zu sein und nicht direkt zu kommunizieren

    Zu beachten:
    Eine 2/5 hat es mitunter schwer zu zeigen, wenn sie jemanden mag oder sich auch wohlfühlt mit anderen. Sie sind kritische Menschen die auch von anderen Ehrlichkeit und Authentizität fordern und hinter jede Fassade blicken. Was sie dort erkennen, kommunizieren sie aber oft nicht sondern nehmen es mit in das Kämmerlein der 2er Linie. Habe Geduld mit einer 2/5, sie sind loyale Weggefährten die viel Kraft entfalten können, wenn du Raum zum Sein gibst.

    Assoziation: Spider Man

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  • Profil 3/5 in Beziehungen – Indiana Jones

    Profil 3/5 in Beziehungen – Indiana Jones

    Das 3/5er Profil ist das Profil des Heldentums und des Abenteuerns,  eine tiefe Weisheit liegt ihnen inne und sie haben einen Wissensdurst des Erkennens und Erlebens, der eigentlich nie gestillt ist. Mit einem 3/5er in deinem Leben bist du konfrontiert mit ständiger Weiterentwicklung. Es wird ihnen oft nachgesagt, dass sie nie zufrieden sind mit dem was sie haben und immer nach mehr streben, wobei es um das „mehr“ an Erfahrungen, weniger des Materiellen geht. Mit einer 3/5 wird es im Leben nie langweilig, es ist aber ein Balanceakt das immer wieder Neue und den Bedarf an Freiheit als Gegenüber auszuhalten und mitzugehen. Sie benötigen in Beziehungen:

    1. Authentizität und mentale Stimulation, neue Gedanken und fortwährende Entwicklung, Impulse, immer neue Projekte
    2. Das sie sich ausprobieren dürfen und neue Erfahrungen machen können, egal wie das Ergebnis aussieht
    3. Das sie ihre Erfahrungen teilen können mit anderen
    4. Ein Gegenüber mit dem sie abenteuern (hohe Reflektion)
    5. Jemanden, der das Lebenstempo (Speed) mitgeht/versteht

    Zu beachten:
    Eine 3/5 ist ein guter Krisenlöser, aufgrund der vielen Erfahrungen im Leben. Nicht jede Krise muss aber durch sie gelöst werden, sie halsen sich gern zu viel Verantwortung auf. Ein hohes Maß an Perfektion erwarten sie nicht nur von sich, sondern auch vom perfekten Partner. Die Suche nach dem idealen „Deckel“ kann mitunter nie enden. Gleichzeitig sind sie romantische Achterbahnfahrer die sich Hals über Kopf in Beziehungen stürzen und diese mit Leichtigkeit und Neuem füllen. Ein Abenteuer eben!

    Assoziation: Indiana Jones

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  • Profil 3/6 in Beziehungen – Peter Pan

    Profil 3/6 in Beziehungen – Peter Pan

    Im 3/6er Profil treffen die Rollen des Abenteurers und des weisen, visionären Adlers aufeinander. Kurz gesagt, es sind absolute Freigeister die den Sinn im Leben permanent suchen und während dieser Suche zu großer Weisheit und Objektivität gelangen. Die dauerhafte Suche kann durchaus auch zur Resignation und zum infrage stellen führen. Sie benötigen ein Gegenüber, dass sie in der Tiefe erkennt und eine Hilfestellung gibt, wenn der Lebensweg gerade aussichtslos erscheint. 3/6er sind tief fühlende Menschen, die oft den Schmerz der Welt wahrnehmen und ihn als zu groß empfinden. Sie benötigen daher auch die Zuwendung und echte Liebe des Gegenübers, damit sie sich in die Lüfte schwingen können. Sie benötigen in Beziehungen:

    1. enorm offene Kommunikation über das eigene Empfinden
    2. Verständnis für die eigenen Krisen und die „freie Natur“
    3. Unabhängigkeit und gleichzeitig Nähe und Intimität
    4. Balance zwischen Sinnsuche, Pessimismus und Abenteuer
    5. Erinnerung an charismatische Art und Blick von „oben“
    6. Freiheit ihrer Sinnsuche zu folgen, kein statisches Konstrukt

    Zu beachten:
    Eine 3/6 kann man nur schwer einsperren oder zügeln oder sie dauerhaft in einem „stetigen“ Konstrukt halten. Sie sind konfrontiert damit Krisen zu durchleben, sich selbst und alles infrage zu stellen, bis sie (ca. ab 50 Jahren) erkennen warum sie tun, was sie tun und ihre Rolle als weiser Adler einnehmen. Sie sind weise Weggefährten, die unendlich lieben können, wenn man ihren Drang nach Freiheit akzeptiert und ihnen eine Tür öffnet, wenn sie zurückkommen, obwohl sie sich verlaufen haben. Sie benötigen Mild und Mitgefühl in Beziehungen.

    Assoziation: Peter Pan

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  • Wie trifft dein Gegenüber Entscheidungen?

    Wie trifft dein Gegenüber Entscheidungen?

    Kennst du das, wenn jemand mitten in der Emotion eine Whatsapp Nachricht verschickt, die er dann doch nicht so gemeint hat? Dann hast du wahrscheinlich jemanden gegenüber, der sich emotional durch‘s Leben leiten lässt. Dann gibt es auch noch die bedachten Faktensammler, die gefühlt ewig reden, bevor sie eine Entscheidung treffen. Und es gibt auch noch die Stillen, die in ihre Höhle gehen und mit der Lösung wieder herauskommen nach ein paar Tagen. Alle kommen auf ihre Art zu einem Ergebnis.

    Um zu verstehen, wie unser Gegenüber Entscheidungen trifft oder Problemlösungen angeht, hilft uns die sogenannte Autorität eines Menschen. Die Autorität ist die Instanz in uns, die uns Hinweise darauf gibt, wie wir richtige Entscheidungen für unser System und unseren Lebensweg treffen. Diese Instanz entscheidet nicht rational oder logisch erklärbar, sondern in einem tiefen körperlichen Prozess. Die Autorität wird auch als innerer Kompass eines Menschen bezeichnet. Es geht bei der inneren Autorität also darum sie zu verstehen und im zweiten Schritt darum, sie selbst zu fühlen und bei anderen wahrzunehmen und auch zu akzeptieren. Es gibt insgesamt 7 verschiedene Wege, wie ein Mensch Entscheidungen treffen kann. In diesem Kapitel erhältst du jeweils eine Kurzbeschreibung dieser 7 Wege, wie sich die Autorität in Beziehungen zeigt und wie du dein Gegenüber aktiv unterstützen kannst, auf seinen inneren Wegweiser zu hören und was du selbst beachten darfst um bei dir bleiben zu können.

    In Beziehungen prallen oft verschiedene Entscheidungsmechanismen aufeinander. Es ist also hilfreich zu wissen, wenn dein Partner oder Kollege Zeit für eine Entscheidung braucht, während du vielleicht sofort reagieren kannst. So kann man sich gegenseitig mehr Raum geben um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

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  • Emotional – der Fahrstuhlfahrer

    Emotional – der Fahrstuhlfahrer

    Hast du ein Gegenüber, dass seine Entscheidungen auf emotionaler Ebene trifft, dann gilt für dich vor allem: Cool down and chill! Ca. 51% der Menschen haben eine emotionale Autorität und fahren regelmäßig Fahrstuhl, was nicht mehr meint als: sie erleben ein Gefühls Auf und Ab und gelangen irgendwann an einen Klarheitspunkt. Egal ob im Berufsleben, Partnerschaft oder Privatleben. Die emotionale Welle darf rauschen aber ohne dich selbst aus der Fassung zu bringen. Beobachte, nimm‘ wahr, höre deinem Gegenüber zu aber steige nicht zwingend in den Fahrstuhl der Gefühle ein. Mache dir bewusst, dass es zuweilen gut ist, jemanden auch alleine Fahrstuhl fahren zu lassen, bis der Punkt der Klarheit eingetreten ist. Achte gut auf deine eigenen Grenzen, wenn dich jemand in seinen Fahrstuhl ziehen möchte. Du darfst hier jederzeit NEIN sagen oder auch voller Begeisterung mit in den Gefühlszug einsteigen. Du MUSST aber nicht. Denke daran, dass dein Gegenüber Abwägungen trifft und durchdenkt, die auch in ein Extrem gehen können. Es kann bei Menschen mit einer emotionalen Autorität eben schnell dazukommen, dass sie nicht nur himmelhoch jauchzen sondern auch schnell die Dinge sehr „schwarz malen“ und das voll Paket Negativität oder gar Angst auspacken, die eine Entscheidung mit sich bringt. Wichtig für dich als Gegenüber: die Balance halten, ein bewusster Zuhörer sein und erkennen, wann der Fahrstuhl stehen bleibt. Durch deine bewusste Yogi-Haltung (Cool, Calm, Collected) darfst du auch kommunizieren, wenn du das Gefühl hast, dein Gegenüber sitzt noch mitten im Fahrstuhl und sollte keine schwerwiegenden Entscheidungen treffen. Biete deine Sicht der Dinge von Außen an, zwinge sie aber nicht auf. Das geht zum Beispiel indem du fragst, ob dein Gegenüber deine Sicht der Dinge hören möchte.

    Kommunikation und emotionale Autorität

    Menschen mit emotionaler Autorität kommunizieren immer im und mit Gefühl. Jedes Wort hat eine bestimmte emotionale Prägung, die begeistern und mitreißen kann, die aber auch beängstigen und unruhig machen kann. Dein Gegenüber braucht den emotionalen Ausdruck um Energie freizusetzen (Emotion = Energy in Motion). Versuche mit diesem Wissen, deinem Gegenüber einen offenen Raum der Kommunikation zu ermöglichen um seine Emotionen zu leben. Oder eben auch seine Mitteilungen emotional machen zu lassen. Sätze wie: „Fahr‘ dich mal runter!“, kommen bei einem Menschen mit emotionaler Autorität eher weniger an. Sie müssen ihre Energie freisetzen, meist eben auch in dem Tonfall, der Emotion, die gerade vorherrscht. Das bedeutet für dich/euch aber auch, klar festzulegen, welcher Grad der Kommunikation für ALLE okay ist. Ein dauerhaft wütendes Gespräch ist es vermutlich weniger. In jedem Fall sollte, trotz aller Emotion in der Kommunikation, immer Respekt, Augenhöhe und eine gewaltfreie Atmosphäre möglich sein. Möchtest du selbst ein klärendes Gespräch mit deinem Gegenüber führen, dann achte darauf, dass er/sie, sich an einem Klarheitspunkt befindet, denn an diesem Punkt ist eine neutrale Kommunikation und echtes Zuhören möglich. Rechne aber damit, dass nach dem Gespräch der Fahrstuhl wieder losfährt. Das bedeutet auch, es zu akzeptieren, wenn dein Gegenüber sich erst einmal zurückzieht und dir signalisiert, dass er/sie zu aufgewühlt, zu unruhig oder noch nicht sortiert genug für/oder nach einem Gespräch ist.

    Wie kann ich mein Gegenüber mit emotionaler Autorität unterstützen?

    Atmen! Neben deiner eigenen Yoga Attitude und dem Fakt, dass du das Meer rauschen lassen kannst, ohne das es dich sprichwörtlich „juckt oder überschwemmt“, kannst du folgende Dinge für die Person gegenüber tun:

    • Gib‘ dem Gegenüber Zeit für Entscheidungen
    • Baue keinen Druck auf, dass du SOFORT eine Entscheidung brauchst, wenn sie nicht lebenswichtig ist
    • Akzeptiere, dass sich die Meinung des Gegenüber auch 2-3x ändern kann bis es zur finalen Klarheit kommt
    • Erinnere daran, dass es gut ist auf den Geschmack einer Sache zu kommen und schubse dein Gegenüber gerne in die Situation wie sich z.B. ein Wohnortwechsel anfühlt BEVOR die Entscheidung aus der Emotion getroffen wird
    • Nimm‘ die Emotionen deines Gegenübers nicht persönlich, lass ihn/sie die Emotionen durchleben, durch die er/sie durch muss
    • Verurteile seine /ihre Emotionen nicht, trockne Tränen, lass‘ die Person auch mal wüten oder schick sie zum schreien in den Wald
    • Akzeptiere, wenn dein Gegenüber Zeit braucht um in die Klarheit zu finden, es ist keine Ablehnung gegen deine Person
    • Nutze den Antrieb der emotionalen Welle, wenn er dir selbst gut tut und spring‘ auf den Zug der Begeisterung auf, wenn du einen Schub brauchst
    • Setze klare Grenzen, wenn aus der Emotion heraus Streitgespräche begonnen werden, die kein Klarheitsfundament haben und vertage dieses Gespräch
    • Halte ein klares STOP-Schild nach oben, wenn die Kommunikation übergriffig wird, angetrieben durch die Emotion

    Achtung: unkontrollierbares Pulverfass – Schatten der emotionalen Autorität

    Bitte achte darauf, dass nicht jeder Mensch ein emotionales Bewusstsein entwickelt und seine Emotionen benennen oder auch beobachten und dafür Verantwortung übernehmen kann. Die Kraft der Emotion ist ein enorm starker Antrieb, der oft dazu führt, dass Dinge gesagt oder getan werden, die dich als Gegenüber stark triggern. Menschen mit emotionaler Autorität können im Fahrstuhl oft nicht aus ihrer Haut. Hier ist Geduld gefragt und abwarten, liebevolles aber selbstfürsorgliches Beobachten des gegenüber. Was kannst du tun? Offene Kommunikation üben! Das heißt, dein Gegenüber fragen wie er sich fühlt, gefühlt hat und welches eigentliche Bedürfnis hinter seiner Emotion steckt. Wenn das partout nicht geht, dann übe für dich deine Yogi-Haltung, sodass dich die emotionalen Fahrstühle der anderen nicht umwerfen und beeinflussen. Menschen mit emotionaler Autorität sind da, um Dinge in Bewegung zu bringen, wenn du also merkst, dass es dich triggert, dann schaue zunächst bei dir selbst warum das so ist. Nagt es am Selbstwert, spürst du Druck und Stress oder das Gefühl es recht machen zu müssen? Übe für dich selbst die Reflektion und gegebenenfalls auch die Abgrenzung, wenn es im gemeinsamen Gespräch nicht möglich ist. Ein Pulverfass darf explodieren aber bitte so, dass dich die Splitter nicht treffen und du in sicherem Abstand dazu stehst.

    Die besten Vorgesetzten werden die, die ihre emotionale Welle selbst beobachten können und dann ein Schild an ihre Tür hängen mit „Surfe gerade – bitte nicht stören“.

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  • Sakral – der Bauchgefühl-Mensch

    Sakral – der Bauchgefühl-Mensch

    Hast du ein Gegenüber, dass seine Entscheidungen mit einer sakralen Autorität trifft, dann hast du vor dir einen Bauchentscheider und Bauchgefühlsmenschen. Die sakrale Autorität ist ein mechanischer Vorgang im Körper der eine Reaktion darstellt auf das, was wir entscheiden sollen. Diese Autorität zeigt sich in einer Bauchstimme, die sehr eindeutig sagt:
    JA, JA, JA oder auch NEIN, NEIN, NEIN. Diese Bauchstimme meldet sich sehr klar und deutlich 5 Sekunden lang, nach der Konfrontation mit einer Einladung oder einer Entscheidungsaufforderung. Danach flacht diese innere Stimme ab und wird meist vielen Gedanken oder auch Emotionen überlagert. Die innere Stimme ist NICHT die argumentative Abwägung von Fakten bezüglich der Entscheidung, das wäre dein Verstand. Die innere sakrale Stimme ist das erste körperliche Gefühl, dass sich binnen Sekunden einstellt, bei deinem Gegenüber. Dieses kann sich äußern in einem tatsächlichen Grummeln oder direkten Zustimmen oder auch in Zeichen der Körpersprache z.B. macht derjenige dann auf oder zu.

    Kommunikation und sakrale Autorität

    Menschen mit sakraler Autorität kommunizieren immer fast immer mit dem eigenen Körper, auch wenn sie es selbst nicht bemerken. Ihre Entscheidungsfindung oder Reaktion ist ein mechanischer Vorgang im Körper. Wenn du ein Gegenüber mit sakraler Autorität hast, dann ist die Kommunikation einer Entscheidung sehr klar. Nimmst du wahr, dass ein Ja sehr schwammig kommuniziert wird oder die Aussage nicht zur Körpersprache passt, dann weißt du, dass dein Gegenüber vermutlich nicht im Einklang mit seiner Körpermechanik handelt. Für alle Menschen mit sakraler Autorität gilt:

    „Wenn es kein klares JA ist, ist es ein NEIN!“

     

    Die Kommunikation mit sakraler Autorität kann folgendermaßen ablaufen:

    • Du bekommst sofort ein begeistertes „JA“ oder ein „Ach du scheiße, NEIN.“
    • Dein Gegenüber hat ein Gefühl im Bauch oder Magen das er als Aufregung (JA) oder auch als Unruhe beschreibt (NEIN)
    • Dein Gegenüber hat den Drang direkt einen Schritt nach vorn (JA) oder zurück (NEIN) zu gehen
    • Dein Gegenüber grummelt oder grunzt (oft Kinder) das sagt Hmmm (JA) oder MHMHMH (Nein)
    • Dein Gegenüber hat das Gefühl, dass eine Frage an ihn seinen Körper mobilisiert und er möchte direkt die Energie einsetzen (meist ein JA)

    Wie kann ich mein Gegenüber mit sakraler Autorität unterstützen?

    Beobachte dein Gegenüber in den ersten Momenten, nachdem er/sie konfrontiert wurde mit einer Idee oder einer Frage. Oft ist die klarste Entscheidung in den ersten 5-10 Sekunden wahrnehmbar.

    • Beobachte das Körperbarometer der Person und wie sie sich verhält
    • Reflektiert gemeinsam die Wahrnehmung von euch beiden
    • Stelle deinem Gegenüber JA/NEIN Fragen, dann kann er direkt auf sein Bauchgefühl hören z.B.: Hat sich die Probefahrt gut angefühlt?
    • Nimm‘ die Erstreaktion des Gegenübers ernst und rede sie nicht klein mit den Worten „Wir schlafen da mal drüber, dann ist alles anders.“
    • Bestärke dein Gegenüber auf sein Körpergefühl zu hören, auch wenn es völlig gegen rationale Entscheidungen geht.
    • Bremse dein Gegenüber auch mal ein, wenn du merkst, dass er nicht aus einer Freude sondern aus Verpflichtung, falscher Loyalität oder eine Emotion heraus handelt.
    • Ist dein Gegenüber direkt im JA-Modus dann lass‘ die Energie sich entfalten und ihn losrennen, damit keine Energie stecken bleibt.
    • Checke regelmäßig mit deinem Gegenüber ein um herauszufinden ob ihn seine damalige Entscheidung noch nährt. (Achtung: diese Entscheidung kann und darf sich ändern, niemand muss sich ein Leben lang verpflichten)
    • Zwinge und dränge nicht dazu über das eigene Gefühl zu gehen, übe dich selbst in Annahme, wenn du merkst, dass dir eine andere Entscheidung besser „schmecken“ würde

    Achtung: BurnOut/BoreOut – Schatten der sakralen Autorität

    Das größte Schattenthema für Menschen mit sakraler Autorität ist, dass sie sich selbst übergehen und kein Gefühl für ihre Bauchstimme haben. Was passiert also, wenn dein Gegenüber einfach JA sagt, ohne zu wissen ob es für ihn richtig ist? Oder weil er/sie vielleicht gefallen möchte? Gegenfrage: Was passiert mit einem Auto das keinen Sprit mehr hat? Der Motor wird keine Fahrt aufnehmen (weil dein System NEIN sagt). Selbst wenn der Motor kurz anspringt wird er vor sich hin tuckern bis er irgendwann ausgeht. 100 km/h sind in diesem Zustand nicht drin und auch keine Freude beim Fahren. Der Motor wird auf Dauer kaputt gehen, weil kein Benzin (in Form von Freude an der Sache) vorhanden ist. Der Tank läuft komplett leer. Kurz: ein JA aus falschen Beweggründen heraus, obwohl die innere Stimme des Gegenübers NEIN sagt, geht immer auf Kosten der Lebensenergie und Freude. Dein Gegenüber neigt hier dazu in eine dauerhafte Überforderung zu gelangen und so ständig gegen ein Strom anzuschwimmen, der ihn/sie müde macht im Alltag. Wenn wir aus falschen Beweggründen z.B. falscher Loyalität oder auch Druck, Verpflichtungsgefühl JA sagen, dann ist von vornherein keine freudige Energie gegeben und es wird deinem Gegenüber schwerfallen diesen Prozess bis zum Ende zu tragen. Es kann sich auch hier Frust zeigen, der sich dann bei den umstehenden Personen entladen kann. Wichtig für dich als Gegenüber: Zwinge nicht zu Entscheidungen die dir gefallen oder die für dich einfach sind (gerade als Eltern oder als Partner). Gib‘ dem Gegenüber Raum sich selbst zu erforschen und mit sich einzuchecken.

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  • Milz – der Instinktive

    Milz – der Instinktive

    Hast du ein Gegenüber mit einer Milz Autorität, dann hast du einen sehr instinktiven Menschen an deiner Seite. Die Milz Autorität ist auch bekannt als unsere Intuition, unser Urinstinkt, der sich blitzschnell meldet und uns im richtigen Moment zuflüstert. Im Vergleich zu anderen Autoritäten ist die Milz Autorität super schnell aber dafür auch leise. Stell‘ sie dir vor wie ein Bewegungsmelder, der kurz das Licht anmacht und dann gleich wieder ausgeht. Die Milz Autorität ist dabei direkt gekoppelt mit unseren animalischen Instinkten. Es geht also ums „Überleben“, um das sicher sein. Die Milz entscheidet blitzschnell ob wir sicher sind, Gefahr droht, wir uns an einem Ort wohlfühlen, wir einen Menschen meiden sollen. Sie gibt uns ein klares JA oder NEIN allerdings viel leiser als die sakrale Autorität und auch ohne erkennbaren Bewegungsdrang im Nachdrang. Die Milzautorität ist eher der Zünder für Emotionen wie beispielsweise Wut, Angst, Freude, Euphorie, Neugier. Sie meldet sich nur spürbar in den ersten 3 Sekunden immer dann, wenn dieser Hinweis für uns wichtig ist. Sie fungiert bei deinem Gegenüber wie ein Sicherheitskompass.

    Kommunikation und Milz Autorität

    Menschen mit einer Milz Autorität können auf vielfältige Wege kommunizieren. Diese Entscheidungsautorität flammt allerdings nur kurz auf. Du kannst bei deinem Gegenüber auf folgende Kommunikationshinweise des Körpers und folgende Aussagen achten um die Milz wahrzunehmen:

    • ein Aufleuchten in den Augen
    • ein schaudern im Körper oder Gänsehaut
    • ein tiefes Durchatmen und Ankommen und sicher sein
    • Muskuläre Entspannung, Anspannung fällt direkt ab
    • sofortige Verbindung mit dir oder einem anderen Menschen
    • kurzes Aufkeimen von Angst und „Schreck“ in den Augen
    • das Gefühl den Ausgang kennen zu müssen um weglaufen zu können (Sicherheitsbedürfnis)
    • „Ich wusste es einfach als ich ihn gesehen habe.“
    • „Das hat sich sofort richtig angefühlt.“
    • „Etwas hat mir gesagt ich soll den anderen Weg nehmen.“
    • „Kurz bevor Oma angerufen hat, habe ich an sie gedacht.“

     Wie kann ich mein Gegenüber mit Milz Autorität unterstützen?

    Da die Milz Autorität so unheimlich fein und auch leise ist, hilfst du deinem Gegenüber, wenn du seinen Instinkten vertraust und diese nicht kleinredest. Wenn dein Partner beispielsweise das Gefühl hat, dass ihr heute nicht Auto fahren solltet, sondern lieber Zug, dann vertraue auf diese innere Stimme, die euch womöglich vor einem Stau bewahrt oder einem Unfall. Du kannst dein Gegenüber mit einer Milz Autorität unterstützen indem du:

    • mit ihm gemeinsam herausfindest wie die Milz sich zeigt (ein Gefühl, ein Kribbeln, eine Eingebung, ein leiser Satz, Kommunikation über die Augen etc.)
    • die Instinkte nicht kleinreden und nicht versuchen mit dem Verstand zu erklären (beispielsweise wenn ein Kollege eine Entscheidung trifft, diese aber empirisch nicht erklären kann)
    • Zuhören, wenn dein Gegenüber leise äußert, dass etwas nicht stimmt
    • Frage nach dem Bedürfnis wenn die Milz sich zeigt z.B. mit der Frage: Was brauchst du jetzt?

    Achtung: Sicherheit und Abhängigkeit – Schattenthema

    Menschen mit Milz Autorität bringen zwei Schattenthemen mit, auf die du als Gegenüber achten kannst. Die Milz wird heute oft nicht gehört, da wir umgeben sind von Reizen, Medien, Einflüssen und alles um uns herum wahnsinnig laut ist. Die eigene Stimmkraft ist also auf „Mute“ gestellt. Das führt dazu, dass die innere Stimme gar nicht bewusst wahrgenommen wird. Das kann dazu führen, dass Entscheidungen nicht nach der Körperweisheit sondern rein im Verstand getroffen werden. Oft fühlen sich Menschen mit Milz Autorität im Nachgang schlecht oder ändern ihre Meinung mehrfach, weil sie die tatsächliche Antwort nicht kennen.

    Das andere Schattenthema oder Extrem ist das Sicherheitsbedürfnis der Milz. Wir leben in einer Welt, in der unsere Grundinstinkte (Hunger, Müdigkeit, Wärme, Geborgenheit, Fortpflanzung etc.) dauerhaft gedeckt sind. Wir haben keine „Existenzängste“ und das animalische Hirn springt selten an. Die Milz Autorität neigt dazu, sich immer sicher fühlen zu wollen, was zu Abhängigkeit zu Orten und auch Menschen führen kann. Die Milz ist da sehr bequem, denn sie möchte die Grundbedürfnisse erfüllt haben im Stammhirn. Konfrontiert man einen Menschen mit Milz Autorität also mit Veränderung und neuen Dingen, kann diese sich sehr überschwemmend melden und einen dauerhaften Alarmzustand ausrufen. Wichtig zu wissen ist hier, dass man sich selbst Sicherheit geben kann, wenn die Milz übersprudelt. Als Gegenüber kannst du darauf achten, dass die Person nicht gleich mit zu vielen Dingen konfrontiert wird, wenn du eine aufkeimende Unsicherheit bemerkst.

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  • Herz – dem Herzen Folger

    Herz – dem Herzen Folger

    Wenn du einen Menschen in deinem Umfeld hast, der eine Herz Autorität besitzt, dann hast du ein Gegenüber, dass akribisch und auch ehrgeizig seinen Herzenswünschen folgt. Diese Autorität folgt keiner Mechanik sondern einer Art inneren, warmen Gefühl, dass Gefühl der „Liebe auf den ersten Blick“. Menschen mit Herz Autorität wissen was für sie richtig ist und sind dann mit vollem Herzen und voller Kraft dabei oder sie entscheiden sich ganz klar gegen eine Sache und kehren nicht zurück. Sie entwickeln enorme Kräfte um einen eisernen Willen um ihrer Herzstimme und diesem erfüllenden Gefühl zu folgen. Die Entscheidung für eine Sache wird aus dem Herzen heraus getroffen und geht einher mit einer starken Anziehung in Richtung des Menschen oder der Entscheidung, des Weges.

    Kommunikation und Herz Autorität

    Da die Herz Autorität keine mechanische Autorität ist kann sie sich ebenfalls auf verschiedenen Wegen zeigen. Dein Gegenüber kann folgendermaßen kommunizieren, wenn er/sie seine Herzentscheidungen trifft:

    • Starke Anziehung zu einer Sache oder Person
    • Absolute Ablehnung einer Sache oder Person
    • Das Herz klopft plötzlich höher wenn er/sie jemandem der richtig ist
    • stärker werdenden Blutfluß, rot werden im Gesicht wenn etwas JA bedeutet
    • Kribbeln und ein warmes Gefühl im Körper
    • es durchströmt eine warme Energie
    • Kompromissloses „erreichen wollen“ dieses Ziels, dieser Person
    • Entscheidet sich für oder gegen eine Sache (Mensch, Ausbildung, Wohnort) und kehr dann meist niemals zurück

    Wie kann ich mein Gegenüber mit Herz Autorität unterstützen?

    Verstehe, dass der Herzenswunsch über allem steht, auch über dir als Partner, Eltern oder Kollege. Das ist in dem Fall keine Ich-Bezogenheit oder Ablehnung. Es ist die tiefe innere Kraft die diese Menschen antreibt. Ein Mensch mit Herz Autorität wird sich beispielsweise auch einen Partner wählen, der nicht in das gesellschaftliche Bild passt, wenn er es fühlt. Der eigene Weg des Herzens steht vor allen und allem anderen. Unterstützen kannst du einen Menschen mit Herz Autorität indem du genau darauf achtest, was diesen Menschen zum Strahlen bringt. Achtung jetzt kommt ein Trigger: auch, wenn das ein neuer Partner sein sollte oder die Entscheidung gegen dich. Es ist nichts wichtiger im Leben dieser Menschen, als das sie selbst strahlen. Das darfst du, natürlich immer unter der Wahrung von Grenzen und deinen Werten, lernen zu akzeptieren. Du darfst auch Einchecken mit der Person, wenn du merkst, es stellt sich eine dauerhafte Traurigkeit im Leben ein und der eigentliche Herzensweg kann nicht gegangen werden.

    Achtung: Unterordnung, Herzschmerz, Kompromisslosigkeit – Schattenthema

    Die Schattenthemen von Menschen mit Herz Autorität sind vielfältig. Sie können auf andere oft wirken als gehen sie rigoros, kompromisslos ihren Weg ohne Rücksicht auf Verluste. Im Extrem kann das, gepaart mit einem eisernen Willen, auch in eine ego-zentrierte Persönlichkeit münden, die tatsächlich die Empathie für das eigene Umfeld verliert, weil der eigene Drang sehr stark ist. Das passiert aber meist unbewusst. Wenn Menschen mit Herz Autorität also übergriffig agieren oder die Grenzen anderer immer wieder übergehen, dann darf man sie gern darauf aufmerksam machen, dass wir friedlich co-existieren.

    Das andere Extrem ist die Unterordnung des eigenen Herzenswunsches. Ein Mensch der seine Herz Autorität ignoriert, hat gefühlt eine dauerhafte Unordnung im Leben, keine Richtung und führt einen inneren Kampf zwischen Herz und Verstand. Oftmals leiden diese Menschen wirklich an „Herzdrücken“, wenn das alltägliche Leben sie zwingt ihren Herzenswunsch zu ignorieren. Sie können resignieren und eine innere Trauer ausstrahlen, weil das Herz förmlich „blutet“. Als Gegenüber kannst du versuchen, den Herzenswunsch sichtbar zu machen durch Gespräche und dem Herz einen Weg zu zeigen, den es gehen kann.

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  • Selbst – der Richtungsweiser

    Selbst – der Richtungsweiser

    Wenn dein Gegenüber eine sogenannte Selbst Autorität hat, denn trifft er/sie Entscheidungen indem darüber gesprochen wird. Diese Entscheidungsfindung benötigt Zeit, denn es geht um Wahrnehmung und Abwägung der eigenen Haltung zu einem Thema, einer Person. Beim Sprechen reflektiert diese Person Argumente und bringt diese zusammen mit der eigenen inneren Ausrichtung, solange bis sich ein Ergebnis einstellt, dass sich gut anfühlt. Man sagt auch, dass Stimme und Brustkorb verschmelzen und sich darauf ein Ergebnis ergibt. Dein Gegenüber benötigt also Raum zum Sprechen aber weniger um einen Rat zu bekommen, sondern eher um selbst den Entscheidungsprozess in Gang zu setzen.

    Kommunikation und Selbst Autorität

    Eine Person mit einer Selbst Autorität kommuniziert vorrangig über das Sprechen. Du kannst als Gegenüber auf folgende Dinge achten um den Prozess zu stärken und eventuell zu reflektieren:

    • fällt es der Person leicht darüber zu sprechen oder hat sie einen Kloß im Hals
    • ist die Stimme klar und deutlich oder eher leise und zurückhaltend (Zeichen für Klarheit)
    • stockt der Wortfluss immer wieder ab oder findest man die richtigen Worte sofort
    • hat die Person ein beklemmendes Gefühl im Brustkorb (Zeichen für Enge und Unklarheit)
    • ist der Atem ruhig oder gleichbleibend entspannt

    Wie kann ich mein Gegenüber mit Herz Autorität unterstützen?

    Kurz und knapp: Einfach zuhören und Raum einräumen, dass die Person sprechen kann. Es geht für dich als Gegenüber nicht darum zu antworten oder die Entscheidung zu beeinflussen, zu lenken. Du bist eine Projektionstafel, die gezielt Fragen stellen kann und so zur Entscheidungsfindung beiträgt. Dein Gegenüber muss das Gefühl bekommen, dass du alle Aussagen einfach annimmst ohne zu bewerten und ihn durch den Prozess fühlen lässt, bis er eine klare Entscheidung gefunden hat, die auch Freiraum beim Sprechen und im Brustkorb schenkt. Du kannst zur Unterstützung folgende Fragen stellen:

    • Wie fühlt es sich an wenn X/Y eintritt?
    • Was sind deine PRO Argumente?
    • Was hält dich davon ab es zu versuchen?
    • Wie blickst du in 2 Jahren auf die Entscheidung?
    • Was würdest du tun, wenn es keine Hürde gäbe?
    • Welche Angst hast du bei der Entscheidung?

    Achtung: Zerdenken aus dem Verstand, nicht sprechen

    Das Schattenthema dieser Autorität ist das Zerdenken einer Sache im Kopf. Bei der Autorität geht es maßgeblich um die innere Haltung im Brustkorb (dem Selbst-Bereich) und der Reflektion dieses Gefühls durch das Sprechen. Ein Sprechen aus dem Verstand und Kopf führt meist in eine Enge, die sich im Brustraum bemerkbar macht. Menschen mit Selbst Autorität neigen auch dazu, sich leicht durch das jeweilige Gegenüber beeinflussen oder manipulieren zu lassen, umso wichtiger ist es, dass der Gesprächspartner eine absolut neutrale Haltung einnimmt und einfach da ist. Das andere Extrem ist die Angst davor zu sprechen. Dem zugrunde liegt die Angst vor Ablehnung und die Angst davor den eigenen Fühlprozess tatsächlich in Gang zu setzen. Oft wollen Menschen mit Selbst Autorität die Dinge aus dem logischen Verstand steuern und die innere Welt gar nicht erst zu Tage treten lassen. Eine Verschlossenheit kann sich hier einstellen, weil die Person alles im Prozess mit sich alleine ausmachen möchte. Du kannst als Gegenüber auch hier die richtigen Fragen stellen und hoffen, dass du gehört wirst.

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  • Mental – der Reder und Denker

    Mental – der Reder und Denker

    Die mentale Autorität ist ähnlich der Selbst Autorität, mit dem großen Zusatzpunkt, dass hier tatsächlich der Kopf agiert und reagiert, gerade in der Körpersprache. Ein Mensch mit einer mentalen Autorität entscheidet auch in einem längeren Reflektionsprozess, ebenfalls über das Sprechen. Es sind die Denker, die oft langsam Sprechen um dabei den eigenen Gedanken zu folgen. Diese Person bezieht im Fühlprozess allerdings nochmal stärker Elemente mit ein, die ihn zusätzlich erreichen im Fühlprozess. Das können sein: Geruch, Träume, Gedanken, Impulse anderer. Es sind Fühlaspekte die zur Entscheidungsfindung dazukommen. Auch hier gilt, du als Gegenüber bist ein Neutrum, dass einfach SEIN darf. Dadurch hilfst du deinem Gegenüber im Entscheidungsfindungsprozess durch die bloße Präsenz deiner Energie.

    Kommunikation und mentale Autorität

    Menschen mit mentaler Autorität kommunizieren über das Sprechen und auch über hörbare Geräusche. Du kannst auf folgende Dinge achten in der Kommunikation:

    • fällt es leicht darüber zu sprechen oder hat das Gegenüber einen Kloß im Hals
    • ist die Stimme klar und deutlich
    • stockt der Wortfluss immer wieder ab oder gibt es klare Aussagen (die oft auch triggern können)
    • surrt der Kopf oder nickt dein Gegenüber mit dem Kopf hin und her
    • ist Klarheit da oder eine Art „Nebel“ im Kopf, wenn es um diese Sache geht
    • kommen die richtigen Worte heraus oder stottert dein Gegenüber
    • gibt es unterstützende Körpergeräusche wie ein schmunzeln, grunzen, Lächeln beim Sprechen
    • Guter Indikator ist auch eine kindliche Leichtigkeit die sich beim Sprechen einstellt
    • Erscheint das Gespräch wie eine Wahrheit im Moment oder wie ein zerdachtes Konstrukt des Kopfes

    Wie kann ich mein Gegenüber unterstützen?

    In erster Linie dadurch, dass du ihm Raum gibst zum Reden und wertfrei und bedingungslos alles im Raum stehen lässt was gesagt wird. Es ist eine Herausforderung diese neutrale Position einzunehmen, damit dein Gegenüber Zugang zu seinen Empfindungen und Wahrnehmungen erhält. Hier gilt für dich, aktive innere Kind Arbeit und deine eigenen Trigger beiseite zu schieben, wenn du deinem Gegenüber ein guter Gesprächspartner sein möchtest. Dränge dein Gegenüber nicht eine schnelle Entscheidung zu treffen sondern gib‘ ihm Zeit und lass‘ ihn auch an deiner eigenen Entscheidungsfindung teilhaben, wenn ihr gemeinsam Entscheidungen treffen müsst. Akzeptiere auch die Ruhe und „beobachtende“ Rolle, die er/sie einnimmt, bis eine Klarheit eingetreten ist.

    Achtung: Gedankenkarussell – Schattenthema

    Die mentale Autorität meint im Schattenthema oft alles aus dem Verstand heraus zu entscheiden, endlos abzuwägen und zu argumentieren. Ein Gedankenkarussel ist aber keine Autorität. Die mentale Autorität ist eine höhere Weisheit in deinem Gegenüber. Achtung: ist der Verstand sehr konditioniert, dann kann es in meiner Erfahrung auch helfen, dass dein Gegenüber sich entspannt und mit geschlossenen Augen über seine Empfindungen und Wahrnehmungen spricht. Das andere Extrem ist auch hier die Angst vor dem freien Sprechen, weil man das Gefühl hat, die eigenen Gefühle und Empfindungen sind zu unbequem für andere. Ermutige dein Gegenüber diese Dinge auszusprechen, wenn sie da sind. Und übe dich selbst in der Position des neutralen Zuhörers.

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