Autor: Redakteur Allgemein

  • Selbst – Zentrum für Identität und Richtungsweisung

    Selbst – Zentrum für Identität und Richtungsweisung

    Das Selbstzentrum steht im Human Design dafür, das eigene Selbst wirken zu lassen und zu kennen. Es steht für die eigene Identität, die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und für die eigene Persönlichkeit. Das Selbstzentrum trägt entscheidend dazu bei, wie wir uns wahrnehmen und ob wir uns über uns selbst oder andere definieren. Das eigene Selbst wird oft überlagert von Wegen und Meinungen anderer Menschen über uns selbst ist aber dazu in der Lage sich in der Tiefe wahrzunehmen und seine Identität nach Außen zu tragen. Man sagt im Selbstzenter liegt unser magnetischer Pol, der unsere unbewussten Anteile (linke Planetenreihe) und die bewussten Anteile (rechte Planetenreihe) zusammenhält. Ich nenne es auch gern:

    • die innere Identität
    • die Liebe zu sich selbst
    • den magnetischen Pol
    • der Platz wo die Persönlichkeit sitzt und sich entfaltet
    • das höhere Selbst

    Wie fühlt sich ein definiertes Selbstzentrum an?

    Menschen mit einem definierten Selbstzentrum sind stabile Wegweiser für andere und haben eine angeborene Fähigkeit der Selbstliebe mitgemacht. Dieses unbeirrbare Gefühl für dich führt dazu, dass du genau weißt wer du bist und wo du hingehörst, was deine Aufgabe und dein tieferer Sinn im Leben ist. Diese Stabilität kannst du auch weise an andere weitergeben ohne das du sie drängen musst, deinen Weg zu gehen oder dir zu folgen. Menschen mit definiertem Selbstzentrum können gut im Hier und Jetzt mit sich alleine sein und verfügen über ein Vertrauen in ihren Lebensweg. Durch das definierte Selbstzentrum kannst du dich gut anpassen ohne deine Richtung zu verlieren und spürst genau, wann etwas richtig für dich ist.

    Worauf darf ich mit definiertem Selbstzentrum achten?

    Menschen mit definierten Selbstzentrum dürfen herausfinden ob sie diese Komponente bereits leben und auch spüren. Hast du eine tiefe Verbindung zu dir selbst oder ist es überlagert von den Meinungen anderer Menschen „wer du bist“? Dein „wer-bin-ich“ darfst du in die Welt tragen und anderen demonstrieren wie du deinem Gefühl für dich folgst und genug Raum gibst. Achte darauf, dass du den Weg der für dich bestimmt ist nicht auf andere Menschen pauschalisierst und zu einem Königs-Weg machst und die Toleranz aufbringst, dass es andere Wege gibt. Achte darauf, was deine Strategie und dein Typ dir über dich sagen und folge deiner Autorität, wenn es um Entscheidungen für dich geht.

    Wie fühlt sich ein undefiniertes Selbstzentrum an?

    Menschen mit undefiniertem Selbstzentrum profitieren von einem Austausch mit Menschen deren Selbst definiert ist, weil sie so Zugang zum eigenen Selbst bekommen. Sie können gut erspüren über was sich jemand definiert und seine Identität finden. Sie selbst spüren, dass sich ihre Identität oder das eine „wer-bin-ich“ nicht so richtig einstellt im Leben, weil sie viele Aspekte des „wer-bin-ich“ fühlen und erfahren sollen.

    Worauf darf ich mit undefiniertem Selbstzentrum achten?

    Mit einem undefinierten Selbstzentrum darfst du darauf achten, dass du andere nicht über deine Identität entscheiden lässt und zu anderen Personen wirst. Mit einem undefinierten Selbstzentrum neigst du dazu, die Verantwortung für dich oder deinen Glauben an Lehrer, Gurus oder Menschen die dir suggerieren „was-gut-für dich-ist“ abzugeben. Nimm‘ an das du viele Identitäten in dir kennenlernen und leben darfst ohne dabei dich selbst zu verlieren. Leihe dir nicht die Identität von anderen. Mit einem undefinierten Selbstzentrum, hast du ein ausgeprägtes Gespür dafür, dass bestimmte Menschen und Orte dich anziehen. Das höhere Selbst in dir leitet dich, wenn du die Stimmen der anderen immer wieder auf „Mute“ stellst.

    Konditionierungen im Selbstzentrum

    Konditionierungen sind Dinge, die wir uns angeeignet haben, weil wir dachten, fühlten so besser durch‘s Leben zu kommen. Oftmals entsprechen diese Konditionierungen nicht unserer eigenen Energie oder unserem Wesen und führen dazu, dass wir entgegen unserer eigenen Energie handeln.

    Die Konditionierungen, die wir im Selbstzentrum finden können sind sind folgende Glaubenssätze, die sich wiederum in bestimmten Handlungsmustern äußern:

    • „Ich muss machen was andere sagen.“
    • „Andere wissen was gut für mich ist!“
    • „Ich folge dem sicheren Weg der anderen.“

    Definiertes Selbstzentrum – Beispiel:

    Jan geht mit seinen Freunden wandern. Alle kommen an einen Wegweiser, der nicht mehr zu lesen ist. Jan entscheidet für alle, nach links zu laufen, denn er kennt die Richtung in die alle gehen müssen und hört auf sein inneres Gefühl.

    Undefiniertes Selbstzentrum – Beispiel:

    Janina schreibt ihre Biografie und stellt fest, dass sie in ihrem Leben immer wieder die Richtung gewechselt hat. Sie hat über 6 verschiedene Berufe ausgelebt und an 12 Orten in der Welt gewohnt. Sie fragt sich, was das alles gemeinsam hatte und sie kommt zu dem Schluss: „Ich durfte mich immer wieder neu erfahren und erkennen.“

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  • Herz – Zentrum der Willenskraft

    Herz – Zentrum der Willenskraft

    Das Herzzentrum steht im Human Design für deinen eigenen festen Willen und die Kraft dahinter unbeirrbar deinen Herzensweg zu gehen. Es steht dafür, dass du um deinen Wert weißt und niemandem etwas beweisen musst. Das Herzzentrum steht auch für die Themen Wettbewerb, materielle Welt und Standfestigkeit im Leben. Ich nenne es auch gern:

    • den Richtungsweiser deiner Seele
    • die Stabilität deines Lebens
    • die innere Stimme deines Willens

    Wie fühlt sich ein definiertes Herzzentrum an?

    Ca. 20% der Menschen besitzen ein definiertes Herzzentrum und sind damit sehr stabil in ihrem eigenen Selbstwert. Sie gehen beharrlich und konsequent den Weg ihrer Herzstimme und wissen wofür sie hier sind. Ihre Willenskraft ist sehr stark spürbar. Das Herzzentrum sorgt dafür, dass du Mann/Frau der Tat bist und dein Wort einhältst. Du kannst dich im Vergleich mit anderen messen und dadurch Antrieb erlangen besser zu werden und immer mehr deinen Weg zu gehen. Du besitzt mit definiertem Herzzentrum eine Art angeborene Autonomie, die es dir auch ermöglicht Erfolg in der materiellen Welt spielend leicht zu generieren.

    Worauf darf ich mit definiertem Herzzentrum achten?

    Menschen mit definiertem Herz werden oft als rigoros und auch egozentriert beschrieben, weil sie einfach konsequent ihren Werten folgen. Achte darauf, dass du dich selbst nicht dafür verurteilst deinen Weg zu gehen und dich abzugrenzen. Du konfrontierst andere Menschen mit ihrem eigenen Willen und wirst auch dafür öfter belächelt oder bekämpft. Das alles darf dich aber nicht von deinem Weg abbringen. Achte auch darauf, dass du den Wettbewerb mit anderen nutzt um selbst besser zu werden und nicht um dich zu vergleichen – denn du bist nicht vergleichbar mit deinem Weg.

    Wie fühlt sich ein undefiniertes Herzzentrum an?

    Zunächst bedeutet das undefinierte Herzzentrum nicht, dass du kein Herz hast, im Gegenteil. Allerdings spürst du, dass dein Selbstwert und deine Willenskraft sich wandeln, je nachdem mit welchen Personen du dich umgibst. Du nimmst die Energien der anderen stark wahr und neigst dazu dich zu vergleichen und immer zu schauen „was die anderen machen“. Oft möchtest du auch verlässlich und stabil Versprechen geben aber merkst, dass du sie niemals alle Einhalten kannst. Das große Potenzial im undefinierten Herzzentrum liegt darin, eine Weisheit über den eigenen Wert zu erlangen und im Laufe des Lebens zu verstehen, dass der Wert eines Menschen niemals abhängt von seiner Leistung oder seinen Taten.

    Worauf darf ich mit undefiniertem Herzzentrum achten?

    Du neigst dazu, dich selbst klein zureden und klein zuhalten, weil du dich und deinen Weg mit anderen vergleichst. Lege dieses Muster immer wieder ab und genieße das Selbstwerkarussel, dass dich immer wieder spüren lässt wer du bist, dich aber auch feinfühlig macht für die Wege anderer. Finde immer wieder neue Dinge, die deinen Selbstwert steigern und lass‘ dich punktuell darauf ein. Nutze die Willenskraft, die durch andere Menschen in dir entsteht um deiner Stimme im Moment zu folgen.

    Konditionierungen im Herzzentrum

    Konditionierungen sind Dinge, die wir uns angeeignet haben, weil wir dachten, fühlten so besser durch‘s Leben zu kommen. Oftmals entsprechen diese Konditionierungen nicht unserer eigenen Energie oder unserem Wesen und führen dazu, dass wir entgegen unserer eigenen Energie handeln.

    Die Konditionierungen, die wir im Herzzentrum finden können sind sind folgende Glaubenssätze, die sich wiederum in bestimmten Handlungsmustern äußern:

    • „Ich werde nicht gesehen.“
    • „Ich muss anders sein damit man mich lieben kann.“
    • „Ich bin nicht gut genug (erst wenn ich Punkt X gemacht habe).“
    • „Ich bin egoistisch.“
    • „Andere sind immer besser als ich.“

    Definiertes Herzzentrum – Beispiel:

    Lisa hat sich schon als Kind vorgenommen Ärztin zu werden. Nach dem Abitur schickt sie gleich Bewerbungen los. Dabei ist ihr egal, dass sie dafür weit von Zuhause weg muss. Sie will ihren Weg gehen. Von Freunden wird sie belächelt und die Eltern versuchen sie zu überreden an der nahen Universität zu studieren. Sie nimmt aber die Ferne in Kauf, dafür dass sie die beste Ausbildung kriegt und geht unbeirrbar nach Stockholm.

    Undefiniertes Herzzentrum – Beispiel:

    Anja schreibt ein Buch und durchläuft dabei tiefe Prozesse. Sie schaut immer wieder rechts und links wie andere Dinge schreiben und sagen und versucht so zu schreiben, dass sie es allen Recht machen kann. Sie kommt zwischenzeitlich von ihrem Weg ab, in der Angst nicht gut genug zu sein, wenn sie die Dinge macht wie sie es fühlt. Sie erkennt aber am Ende doch, dass ihr Wert nicht abhängig ist davon und das ein Vergleich sie nur abbringt von ihrer Kraft. (Na, hast du mich erkannt?)

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  • Emotion – Zentrum der Gefühle und emotionalen Bedürfnisse

    Emotion – Zentrum der Gefühle und emotionalen Bedürfnisse

    Das Emotionszentrum steht für Gefühle, Leidenschaften, Launenhaftigkeit, Empathie, emotionale Intelligenz, Impulskraft, Begeisterung und emotionale Bedürfnisse. In diesem Zenter ensteht die ganze Palette an Emotionen die wir fühlen können. Das Emotionszentrum kann dabei für uns selbst ein großer Antriebsfaktor sein, der Zündfunke liefert uns auszudrücken und mitzuteilen. Ich nenne es auch gerne:

    • den Fühlbereich des Körpers
    • die unbändige Kraft der Emotion
    • den Strudel der Begeisterung und Zerstörungskraft
    • den Bereich für Empathie und Einfühlung
    • die schwappende Welle der emotionalen Kraft

    Wie fühlt sich ein definiertes Emotionszentrum an?

    Ein Mensch mit definiertem Emotionszentrum trägt seine Emotionen in die Welt und zieht aus ihnen den Antrieb, das Feuer seines Seins. Durch dieses Zenter geht er in Verbindung mit anderen Menschen und ist in der Lage sich auszudrücken (mit allen Emotionen), seine Bedürfnisse zu äußern und Mitgefühl zu empfinden. Das definierte Emotionszentrum beeinflusst andere mit den eigenen Emotionen und kann wahrlich Begeisterungsstürme auslösen, durch das mitreißen in die eigene Emotion. Es kann auch genau das Gegenteil der Fall sein, indem man andere stark in die eigene emotionale Welle von Wut, Trauer etc. mitnimmt und anderen die eigenen Gefühle „auflädt“. Mit einem definierten Emotionszentrum konfrontierst du die Menschen mit ihren eigenen Emotionen, weil du deine nach Außen bringst, dass ist nicht immer gern gesehen und wird oftmals von anderen Menschen abgelehnt oder auch mit Widerstand versucht in deinem Wesen zu unterdrücken.

    Worauf darf ich mit definiertem Emotionszentrum achten?

    Mit einem definierten Emotionszentrum verläuft dein Empfinden in Wellen ab (mehr darüber erfährst du im Kapitel „emotionale Autorität“). Das bedeutet, dass sich starke Gefühle in dir entwickeln können mit denen du Fahrstuhl fährst und im einen Moment himmelhochjauchzend und im nächsten betrübt sein kannst. Achte darauf, dass du deine Emotionen auslebst, wahrnimmst und sie nicht unterdrückst aber deine Handlungen nicht in der Emotion anstößt, sonder wartest bis Klarheit eingetreten ist. Deine starken Emotionen können dich und andere in Bewegung bringen, wenn du sie aus der Klarheit einsetzt. Sprich‘ über deine Emotionen die du klar benennen kannst, damit andere dich besser verstehen können und versuche andere nicht mit deinen Emotionen zu überschütten. Übernehme Verantwortung für deine Gefühle und deine Handlungen die daraus entstehen.

    Wie fühlt sich ein undefiniertes Emotionszentrum an?

    Mit einem undefinierten Emotionszentrum können sich die Emotionen der Welt für dich überwältigend anfühlen und dir die Kehle zuschnüren. Du verstärkst die Emotionen der anderen Menschen exponentiell und neigst dazu dir die Gefühle der anderen anzunehmen und sie zu deinen eigenen zu machen. Oft nimmst du auch Schuld oder Vorwurf an, die ein emotionaler Mensch dir suggerieren kann, wenn er in einer Welle ist. Du hast das große Potenzial in dir, die Gefühle anderer dadurch erfassen zu können und gleichzeitig „fein damit“ zu sein, weil du trennen kannst, was deine und was andere Gefühle sind. Ein hohes empathisches Wesen ist dir mit diesem Zentrum in die Wiege gelegt, wenn du dich nicht mitreißen lässt sondern beobachtest.

    Worauf darf ich mit undefiniertem Emotionszentrum achten?

    Achte darauf, dass du dieses Zenter oft „freimachen“ kannst von den Emotionen anderer Menschen und Allein-Zeit mit deinen eigenen Gefühlen hast. Du bist bewusst unterwegs, wenn du dich nicht mitreißen lässt von den Gefühlen anderer und Begeisterungsstürme und die Einladung in Konfliktarenen erst einmal abflauen lässt, bevor du handelst. Auch den Weltschmerz, den du stark spürst, darfst du immer wieder aus deinem System werfen und dich daran erinnern, dass dieser Schmerz nicht deiner ist, du ihn nur stärker als andere wahrnimmst. Durch dieses offene Zentrum bist du in der Lage dich einzufühlen in andere Menschen und Stimmungslagen in Räumen sofort zu erkennen, wenn du nicht selbst in den Strudel der Emotionen einsteigst.

    Konditionierungen im Emotionszentrum

    Konditionierungen sind Dinge, die wir uns angeeignet haben, weil wir dachten, fühlten so besser durch‘s Leben zu kommen. Oftmals entsprechen diese Konditionierungen nicht unserer eigenen Energie oder unserem Wesen und führen dazu, dass wir entgegen unserer eigenen Energie handeln.

    Die Konditionierungen, die wir im Emotionszentrum finden können sind sind folgende Glaubenssätze, die sich wiederum in bestimmten Handlungsmustern äußern:

    • „Ich bin falsch mit meinen Gefühlen.“
    • „Mein Empfinden ist nicht richtig.“
    • „Ich bin zu impulsiv.“
    • „Ich gehöre hier nicht hin.“
    • „Emotionen sind ein Zeichen von Schwäche.“
    • „Emotionen muss man immer kontrollieren und verstecken.“

    Definiertes Emotionszentrum – Beispiel:

    Elina bekommt die Zusage für einen Job und hat 1 Tag Zeit sich dafür zu entscheiden. In der emotionalen Welle sagt sie sofort zu und ist begeistert. Am selben Abend merkt sie,dass Fragen aufkommen ob sie das wirklich will und sich das Gefühl einstellt, dass es doch nicht der richtige Job sein könnte. Komisch, sie war doch so begeistert. Durch ihr Handeln direkt in der Welle hat sie sich die Möglichkeit genommen den Fahrstuhl abwzuwarten und sehen, was sie wirklich will.

    Undefiniertes Emotionszentrum – Beispiel:

    Maria schaut am Abend die Nachrichten in denen von Krieg und auch dem Leiden der Umwelt berichtet wird. Sie fängt mit einem mal an zu weinen und weiß gar nicht so recht warum. Es fühlt sich an, als ob sie den ganzen Schmerz der Welt in sich fühlt. Sie leidet mit allen Menschen mit und möchte sofort Frieden herstellen.

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  • Sakral – Zentrum der Lebenskraft und Energie

    Sakral – Zentrum der Lebenskraft und Energie

    Das Sakralzentrum steht für die pure Lebenskraft und Energie und setzt Kreativität und Verlangen, Streben nach etwas frei. Dieses Zentrum wird auch bezeichnet als „surrende Bauchstimme“, die den Startschuss gibt um eine Bewegung anzuschieben. In diesem Zentrum liegt unermessliche Schöpferkraft, wenn man auf die „Stimme des Sakrals“ hört und es nicht übergeht. Ich nenne das Sakral auch gerne:

    • die Zündkerze
    • den Einspritzmotor
    • das Zenter der Lebendigkeit
    • den Raum für Kreativität und Flowgefühl

    Wie fühlt sich ein definiertes Sakral an?

    Ein definiertes Sakral ist wie ein loderndes Feuer, dass, einmal angezündet, brennt und uns mit Wärme und Energie versorgt. Es regeneriert in sich selbst, wenn der richtige Zündfunke übergesprungen ist und das Brennmaterial (die Freude) sich fortwährend einstellt. Diese Energie kann auch an andere weitergegeben werden und druchströmt einen selbst mit Lebenskraft. Durch das definierte Sakral kommen wir in Bewegung.

    Worauf darf ich mit definiertem Sakral achten?

    Wenn deine sakrale Stimme „NEIN“ zu etwas sagt (darüber kannst du ausführlich im Kapitel der Generatoren lesen) dann übergehe es nicht. Denn der Zündfunke ist dann nicht richtig übergesprungen und deine innere Flamme flackert nur halbherzig vor sich hin. Deine Lebensenergie regeneriert nicht in sich selbst und die Flamme wird immer kleiner werden, bis deine Energie völlig erschöpft ist. Mit einem definierten Sakral darfst du auch darauf achten, dass du deine bewegende Energie bewusst an andere weitergibst und auch hier keinen Druck an andere weitergibst sondern sie in Bewegung bringst.

    Wie fühlt sich ein undefiniertes Sakral an?

    Mit einem undefinierten Sakral nimmst du die Lebensenergie und das „Feuer“ anderer sehr gut wahr und kannst dich durch deren Energie anstecken lassen um kurzzeitig dieses „Feuer“ für dich zu nutzen. Das undefinierte Sakral spürt auch wo zu viel Druck herrscht und kann, im Bewusstsein, diese Energien lenken und einschätzen.

    Worauf darf ich mit undefiniertem Sakral achten?

    Da diese Energie „nur kurz geborgt“ ist, achte darauf, wie du als Typ regenerierst. Andernfalls kann es dazu kommen, dass du ebenfalls erschöpfst und dich „tot arbeitest“. Dein eigenes System besitzt nicht die Regenerationskraft wie bei einer Person mit definiertem Sakral. Nutze die Energie und das Feuer für dich um in Bewegung / Begeisterung zu kommen aber achte auf deine eigenen Ressourcen und was deine eigene Autorität dir sagt. Setze immer wieder Grenzen und mach‘ genügend Pausen, damit du Burn-Out  Prävention betreibst.

    Konditionierungen im Sakralzentrum

    Konditionierungen sind Dinge, die wir uns angeeignet haben, weil wir dachten, fühlten so besser durch‘s Leben zu kommen. Oftmals entsprechen diese Konditionierungen nicht unserer eigenen Energie oder unserem Wesen und führen dazu, dass wir entgegen unserer eigenen Energie handeln.

    Die Konditionierungen, die wir im Sakralzentrum finden können sind sind folgende Glaubenssätze, die sich wiederum in bestimmten Handlungsmustern äußern:

    • „Ich muss alles für andere machen.“
    • „Ich darf nicht NEIN sagen.“
    • „Ich leiste zu wenig.“
    • „Wer nicht dranbleiben kann ist schwach.“
    • „Mein Leben hängt von meiner Leistung ab.“
    • „Ich muss immer kreativ und lebendig sein.“

    Definiertes Sakral – Beispiel:

    Irene wird gefragt ob sie heute Abend zum Essen mitgehen möchte. Sie merkt wie sich in ihrem Körper sofort ein „Hell Yes“, ein mechanisches Klicken für „JA“ einstellt und sagt zu. Denn sie vertraut auf ihre innere Stimme, die ganz klar sagt: das will ich und dafür habe ich Kraft.

    Undefiniertes Sakral – Beispiel:

    Tom trifft sich mit seinem Freund zum arbeiten im Garten. Während der Freund dabei ist haben beide schier endlose Energie und sind schnell am bauen und werkeln. Tom merkt allerdings, dass er wenig Energie und Begeisterung empfindet als er am nächsten Tag alleine im Garten weitermachen soll. Er merkt, dass sein Freund ihn kurzfristig in die Power gebracht hat.

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  • Wurzel – Zentrum des Antriebs

    Wurzel – Zentrum des Antriebs

    Das Wurzelzentrum steht für Antriebskraft. Hier entsteht ein Druck Dinge zu starten und etwas zu bewegen. Gleichsam können wir hier Druck von anderen erfahren und spüren und auch andere in Bewegung bringen. Je nach der Definition des Wurzelzentrums (definiert oder undefiniert) können wir hier Druck machen oder aufnehmen. Die Auslebung/ das Erfahren dieser Energie kann, je nach Typ und Konditionierung, sehr unterschiedlich sein und sich als positiver oder auch negativer Stress äußern. Ich nenne die Wurzel auch gerne:

    • den inneren/äußeren Antreiber
    • den Kraftspender
    • die Verwurzelung im Leben
    • den positiven und negativen Stressor

    Wie fühlt sich eine definierte Wurzel an?

    Ein Mensch mit einer definierten Wurzel kommt sehr gut in Bewegung und in die eigene Handlung. Er besitzt einen inneren Antrieb (wie eine Art Motor) der ihn antreibt. Das definierte Wurzelzentrum besitzt wortwörtlich eine tiefe Verwurzelung im Leben und hat Vertrauen in die eigene Antriebskraft. Es birgt das Potenzial in sich seinen eigenen Antrieb weise zu lenken.

    Worauf darf ich mit definierter Wurzel achten?

    Dein definierter Anteil gibt Dinge in die Welt und so kannst du andere gut in Bewegung bringen aber ihnen auch Druck machen und negativen Stress erzeugen, wenn du nicht im Bewusstsein über deine Antriebskraft bist. Du gibst den eigenen Druck weiter und hast keine feste Strategie zu erkennen, wann zu viel Antrieb einen Stress in dir auslöst der dich „wild rennen“ und nicht „fokussiert antreiben“ lässt.

    Wie fühlt sich eine undefinierte Wurzel an?

    Ein Mensch mit einer undefinierten Wurzel darf Druck und Bewegung durch andere erfahren und diesen Antrieb von Außen gezielt für sich selbst zu nutzen und dadurch etwas „zu starten und loszugehen“. Er besitzt in sich die Weisheit  zu erkennen, wann zu viel Druck von Außen kommt und kann entscheiden ob er dem nachgibt oder sich davon trennt. Menschen mit undefinierter Wurzel neigen dazu die Sicherheit im Leben in anderen suchen, die sie „verwurzeln“.

    Worauf darf ich mit undefinierter Wurzel achten?

    Mit einer undefinierten Wurzel spürst du den Druck und Antrieb anderer Menschen und kannst diesen potenziell verstärken oder versucht auch ihm immer wieder zu entgehen (zu flüchten vor dem Druck). Achte darauf, dass du den Druck positiv nutzt um selbst in Gang zu kommen und dass dich der Stress nicht überwältigt. Beachte, dass deine Grunddefinition eine undefinierte Wurzel ist und dein System sich von den „definierten Wurzeln“ um dich herum immer wieder lösen darf. Wenn du keine natürliche Abgrenzung entwickelst, kann dein System schnell ausbrennen.

    Konditionierungen im Wurzelzentrum

    Konditionierungen sind Dinge, die wir uns angeeignet haben, weil wir dachten, fühlten so besser durch‘s Leben zu kommen. Oftmals entsprechen diese Konditionierungen nicht unserer eigenen Energie oder unserem Wesen und führen dazu, dass wir entgegen unserer eigenen Energie handeln.

    Die Konditionierungen, die wir im Wurzelzentrum finden können sind sind folgende Glaubenssätze, die sich wiederum in bestimmten Handlungsmustern äußern:

    • „Ich muss noch mehr machen um gesehen zu werden.“
    • „Ohne mich läuft es nicht, ich darf nicht aufhören.“
    • „Ich mache nicht genug.“
    • „Mein Wert ist abhängig von meiner Leistung.“
    • „Ich darf nicht NEIN sagen“.
    • „Ich muss Druck immer nachgeben.“
    • „Ich bin in mir nicht sicher.

    Undefinierte Wurzel – Beispiel:

    Eine Sekretärin mit undefiniertem Wurzelzentrum hat einen Kollegen mit definiertem Wurzelzentrum. Der Kollege kommt gut in Bewegung und sorgt dafür, dass andere in Bewegung kommen. Da er manchmal sehr unbewusst mit seiner Energie umgeht, macht er Druck auf die Sekretärin und ermahnt immer wieder dazu, dass Deadlines eingehalten werden müssen. Dieser Druck entwickelt sich bei der Sekretärin anfangs als positiver Antreiber und sie schafft es, viel zu erledigen. Je mehr ihr Kollege aber Druck macht, desto mehr kommt sie selbst in ein Hamsterrad und negativer Stress entsteht. Sie hat selbst in der Kindheit gelernt, dass ihr menschlicher Wert abhängig ist von ihrer Leistung und folgt diesem inneren Druck zu beweisen „das sie etwas Wert ist“. Dieser Stress der sich in ihr entwickelt führt über viele Monate dazu, dass sie selbst überwältigt ist von dem Druck der im Büro entsteht und sie immer müder und erschöpfter wird und die Freude an ihrer Arbeit verliert.

    Definierte Wurzel -Beispiel:

    Ein junger Fitnesstrainer (mit definierter Wurzel) hat einen Klienten mit undefinierter Wurzel. Der Trainer ist sich seiner Antriebskraft bewusst und weiß genau, wie viel Druck er einsetzen kann, um seinen Klienten in Bewegung zu bringen. Er spricht immer behutsam mit ihm und von Zeit zu Zeit feuert er ihn an, mit den Worten: „Los, wir schaffen das gemeinsam – gib alles.“ Dieser positive Druck löst im Klienten einen eigenen Antrieb aus. Der Trainer zieht den Klienten mit und spornt mit ihn an.

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  • Die 9 Zentren – deine Fähigkeiten und Wahrnehmung der Welt

    Die 9 Zentren – deine Fähigkeiten und Wahrnehmung der Welt

    Die Zentren im Human Design sind Energiebereiche die ihren Ursprung in der hinduistischen Chakrenlehre haben und jeweils eine eigene Funktion mit besonderen Qualitäten mitbringen. Über unsere Energiezentren erfahren wir unsere Umwelt und tragen gleichzeitig eigene Aspekte in unsere Umwelt hinein. Das Human Design erfährt bereits eine Erweiterung der 7-Chakren Zentren in mittlerweile 9 unterschiedliche Energiezentren. Das bedeutet wir sind 9-zentrige Wesen.

    Definierte Zentren (farbige Bereiche)

    Im Human Design werden die Zentren unterteilt in definierte und undefinierte Aspekte in unserer Persönlichkeit. Alle definierten Zenter sind fest angelegte Anteile in uns, mit denen wir eigene Qualitäten nach außen tragen. Ich nenne definierte Energiezentren auch gerne „den Stamm“ der fest definiert ist. Wir finden in diesen Bereiche eine festgelegte Art unseres eigenen Ausdrucks. Über definierte Zentren geben wir Dinge in die Welt.

    Undefinierte Zentren (weiße Bereiche)

    Im Gegensatz dazu sind undefinierte Zentren der Bereich, über den wir unsere Umwelt erfahren und kein angelegter Anteil in uns. Diese Bereiche sind sehr flexibel, anpassungsfähig aber auch konditionierbar. Sie sind dafür da, dass wir Erfahrungen machen und und das Leben um uns herum in diversen Aspekten aufnehmen. Ein undefiniertes Zenter ist kein „fehlender oder kaputter“ Anteil in uns, im Gegenteil, diese Bereiche ermöglichen uns erst, dass Leben und andere Energien zu erfahren, zu spüren und wahrzunehmen. Die undefinierten Zenter kann man sich auch vorstellen wie die Blätter am Baum, die sich im Wind biegen können und innerhalb der Jahreszeiten verändern. Im Gegensatz zum Stamm (definierte Zenter) sind sie anpassungsfähig und wir nehmen über sie das Leben (die Luft zum atmen) auf.

    Du kannst dir vorstellen, dass definierte Zenter (die farbigen) wie ein Stamm des Baumes sind. Sie sind fixe Anteile in uns  über die wir Dinge nach Außen geben. Alle undefinierten Zenter sind für mich die Wurzeln, die Äste, die Blätter des Baumes. Denn diese Elemente sind ständigen Änderungen in der Umgebung ausgesetzt. Blätter und Äste werden durch Wind geschaukelt oder durchgewirbelt. Auch die Wurzeln müssen sich darauf einstellen, dass sich die Bodenqualität und die Menge an Wasser, Nährstoffen ändern kann. Diese Elementen sind abhängig von ihrem Milieu, dass sich täglich durch andere Faktoren ändern können. Der Stamm steht einfach und wächst stetig und bedacht.

    Konditionierungen in unseren Energiezentren

    Konditionierungen sind Dinge, die wir uns angeeignet haben (zu 90% in der Kindheit), weil wir dachten, fühlten so besser durch‘s Leben zu kommen. Oftmals entsprechen diese Konditionierungen nicht unserer eigenen Energie oder unserem Wesen und führen dazu, dass wir entgegen unserer eigenen Energie handeln.

    Wir sind als Kinder, bis wir ca. 12 Jahre alt sind, stark in der Energie unseres Umfeldes geprägt. Unser Energiesystem adaptiert die Energien unserer Bindungspersonen und lernt von ihnen. Das ist ein ganz natürlicher Überlebensinstinkt und überhaupt nicht schlimm, denn es folgt eigentlich eine Loslösung aus der Elternadaption im Alter zwischen 16-20 Jahren. Diese Loslösung findet in unserer aktuellen Gesellschaft allerdings kaum noch statt, weil unsere Prägungen „wie wir am besten sein sollen“ unsere eigene Energie überlagern.  Aus diesem Grund ist auch das Human Design ein großer GameChanger für viele Menschen, weil sie sehen was unter der „Überlagerungsschicht“ so alles wartet. In der Zeit in der unsere Hauptprägung stattfindet 0-12 Jahre übernehmen wir Verhaltensweisen und Energieausprägungen unserer Eltern (die meistens selbst auch stark geprägt sind).

    „Wir tun nicht was unserer Eltern sagen, wir tun was sie tun.“

    Diese Informationen wirken sich auf unsere Grundenergie, die wir im Chart sehen, sehr stark aus und verändern unser Handeln und auch unseren Zugang zu uns selbst. Die Hauptprägung erfolgt in unseren Energiezentren, wobei die undefinierten Zenter ein stärkeres Konditionierungspotenzial besitzen, da sie durchlässig und empfänglich alle Energien des Umfeldes aufsaugen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die eigenen Konditionierungen zu erkennen. Ra Uru Hu beschreibt, dass man durch das Erkennen und Experimentieren mit dem Human Design einen aktiven Dokonditionierungsprozess anschieben kann um unser Wesen freizulegen von „Überlagerungen“. Wir tragen viele ähnliche Konditionierungen, bedingt durch die Erziehungsweisen und weltlichen Geschehnisse der letzten Jahrhunderte in uns. Ich sage auch gerne:

    „Die Prägungen der Gesellschaft suggerieren uns ein generierender Manifestor sein zu müssen –
    nur entspricht das keinem einzigen Menschen.“

    Über die letzten Jahre habe ich im Kontakt mit Analysten, Human Design Coaches und in eigenen Profiling-Analysen eine grobe Liste der häufigsten Konditionierungen in den Zentern zusammengetragen, die ihr in den einzelnen Kapiteln findet. Bitte, prüft immer an euch selbst ob diese Dinge zutreffen und nehmt diese „Sätze“ nicht als gegeben für euch hin. Sie sollen ein Wegweiser sein, mehr zu euch zu finden und euch nicht erzählen, dass ihr Konditionierungen habt, die gar nicht da sind.

    Hier findet ihr einen kurzen Überblick über alle 9 Energiezentren und deren Bedeutung für uns:

    Wurzel – Zentrum Drucks und des Antriebs

    Antriebskraft, Druck erfahren/machen, Stress, in Bewegung kommen

    Sakral – Zentrum der Lebenskraft und Energie

    Vitale Energie, Lebenskraftmotor, Fruchtbarkeit, Impulse und Umsetzung

    Emotion –  Zentrum der Gefühle und emotionalen Bedürfnisse

    Gefühle, Leidenschaft, Launen, Wellen, Empathie, Emotionale Intelligenz, Impulsivität, Begeisterung, Bedürfnisse

    Milz Zentrum der Intuition & Sensitivität

    (Ur)instinkt, spontane Eingebungen, Intuition, Körperbewusstsein, Körpergefühl, Sensibilität

    Herz – Zentrum der Willenskraft

    Wille und Bestreben, Wettbewerb, materielle Welt & Geldfluss, Standfestigkeit

    Selbst – Zentrum für Identität und Richtungsweisung

    Identität, das höhere Selbst, der Richtungsweiser, Liebe, Selbstwertgefühl, Selbstwahrnehmung und Gefühl

    Kehle – Zentrum des Ausdrucks

    Kommunikation, Manifestationskraft, Interaktion mit der Welt, Klarheit durch Sprechen, eigener Ausdruck

    Verstand – Zentrum der Information und des Bewusstseins

    Mentales Bewusstsein, Informationsverarbeitung, Denkkonzepte, Ideen entwickeln, Logik

    Krone – Zentrum für Ideen und Eingebungen

    Inspiration, Kreativität, Impulse, Anbindung an morphische Felder, Visionen

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  • Lunar – Durchleben des Mondzyklus für nachhaltige Entscheidungen

    Lunar – Durchleben des Mondzyklus für nachhaltige Entscheidungen

    Diese Autorität ist dem Reflektor vorbehalten und sie bedeutet,  einzutauchen in einen Mondzykus (29 Tage). Bedeutet einfach – er nimmt seine Entscheidung mit in einen Mondzyklus und beobachtet ca. 29 Tage lang (bitte sehe das entspannt), scharfsinnig wie sich sein Blick auf diese eine Sache verändert. Nach diesem Prozess hat der Reflektor so gut wie alle Aspekte beleuchtet. Er hat es durchdacht, auf mentaler Ebene. Er hat es gefühlt, als Emotion. Er hat es bewegt, durch Energie die ihn antreibt. Er hat es mit anderen geteilt um selbst eine Projektion zu erhalten. Dieses „weise“ eintauchen und abwarten ermöglicht ihm völlige Klarheit darüber zu erlangen wer er in dieser Sache ist und wie er handeln möchte. Er kann jetzt eine wahrlich reflektierte Entscheidung treffen, die auch zum Besten seines Wesens ist.

    29,53 Tage dauert ein Mondzyklus. Innerhalb der 29 Tage des Mondzyklus durchwanderst du einmal alle Tierkreiszeichen und alle 64 Tore des I-Ging. Bedeutet, dass jeden Tag andere Energien dir bei deiner tieferen Entscheidungsfindung helfen um alle Aspekte dazu einzusammeln. Dazu muss man wissen, dass alle Menschen immer den Energien der täglich wechselnden Planetenkonstellationen unterliegen und dadurch immer eine andere Energie auf uns wirkt. Man nennt dies auch „Transite“. Die Energien der Planeten „durchqueren“ unseren Energiekörper und bewirken damit, dass sich unsere Grundenergie kurzzeitig ändert.

    In den 29 Tagen, die der Reflektor eintaucht in seinen Prozess, durchläuft er verschiedene Transite, die es ihm ermöglichen sehr viele verschiedene Aspekte in seine Entscheidung einzubeziehen.

    Beispiel 1: ein Transit definiert dem Reflektor das Emotionszentrum. Dies ermöglicht dem Reflektor für kurze Zeit auf emotionaler Ebene in seine Entscheidungfindung einzutauchen und auch die gesamte Farbpalette der einhergehenden Emotionen wahrzunehmen. Für seine Gesamtentscheidung ist es wichtig, dies kurzzeitig gefühlt und wahrgenommen zu haben, damit Klarheit im eigenen System ist. Er kann dadurch emotional übersprudeln und diesen Aspekt sehen.

    Beispiel 2: ein Transit definiert dem Reflektor den Kopf/Verstand und sorgt dafür, dass sein Gedankenkarussel zur Ruhe kommt und er fundierte Gedanken bis zum Ende denken kann. Er merkt in dieser Zeit stark, welches Wissen er besitzt und kann gut unterscheiden zwischen den Gedanken anderer und den eigenen. Dieser Transit ist sehr hilfreich für seine Entscheidungsfindung, denn er kann einen Moment lang sich selbst denken hören.

    Dadurch, dass der Reflektor die 64 Tore des I-Ging alle durchwandert und kurzzeitig definiert hat, kann er eine allumfassende Entscheidung treffen, weil er die Auswirkungen der Entscheidung aus den Blickwinkeln aller Möglichkeiten, Impulse und Emotionen gesehen hat.

    Wichtig: Bitte achte darauf, dass du diesen Prozess wertfrei durchläufst und dich selbst für deine verschiedenen Sichtweisen nicht als „unstet“ betrachtest. Du bist ein Sammler mit einem großen Weisheitssack und wirfst jeden Tag eine andere Komponente in diesen Sack hinein. Am Ende wird dir sehr klar werden, welche große Überschrift der Sack trägt.

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  • Mental – Entscheidungen durch Fühl-Dialog

    Mental – Entscheidungen durch Fühl-Dialog

    Die mentale Autorität ist den Projektoren vorbehalten und stellt sich dar, wie eine Art sensorisches Radar, welches du beim Sprechen aktivierst. Auch du solltest dir zur Reflexion und Entscheidungsfindung einen Menschen suchen, mit dem du reden kannst. Du wirst beim Sprechen merken wie deine Entscheidung aussieht und wie du darüber sprichst. Bist du beispielsweise sehr leise und stockend im Sprechen sagt deine Autorität klar NEIN zu der Sache. Bist du im Redefluss und es geht dir leicht über die Lippen, dann ist das ein JA zu der Sache.

    Du bist auch hier der Beamer, der sein Empfinden zu dieser Sache auf eine Leinwand (den Zuhörer) wirft. Zusätzlich dazu hast du allerdings noch weitere kleine Beamerverstärker und Stimmungsmacher des Körpers (Kopf, Krone). Diese Mini-Beamer nenne ich deine Fühler, die die Leinwand in einem anderen Licht ausleuchten und Aspekte dazu bringen, die aus der mentalen Ebene stammen. Ein Fühl-Beamer kann eine ganze Entscheidung in ein anderes Licht rücken, wenn er eine andere Farbe auf die Leinwand gibt. Also achte sorgsam auf deine kleinen Fühlbeamer, die deine Entscheidung abtasten.  Beobachte genau folgende Dinge beim Sprechen:

    • fällt es dir leicht darüber zu sprechen oder hast du einen Kloß im Hals
    • ist deine Stimme klar und deutlich oder bist du eher leise und zurückhaltend
    • stockt dein Wortfluss immer wieder ab oder findest du gleich die richtigen Worte
    • surrt dein Kopf oder nickst du mit dem Kopf hin und her
    • hast du Klarheit oder eine Art „Nebel“ im Kopf, wenn es um diese Sache geht
    • bist du verwirrt und suchst lange nach den richtigen Worten
    • gute Indikatoren sind auch Huster beim Sprechen

    Die mentale Autorität meint nicht alles aus deinem Verstand heraus zu entscheiden und endlos abzuwägen und zu argumentieren. Ein Gedankenkarussel ist keine Autorität. Die mentale Autorität ist eine höhere Weisheit in dir, die über die Fühler Kopf, Krone, Kehle zum Tragen kommt und dir den Weg weist.  Achtung: ist dein Verstand sehr konditioniert, dann kann es in meiner Erfahrung auch helfen, dass dein Gegenüber dich anleitet die Augen zu schließen und dich in eine Tiefenatmung zu leiten. Aus diesem Zustand heraus kannst du nun sprechen und auf der mentalen Ebene wahrnehmen, wie du zu dem Thema stehst. Leider funktioniert diese Autorität nicht, wenn wir mit unserem Spiegelbild sprechen sondern benötigt die Leitbahnen einer anderen Person, auf die wir unsere Entscheidungsfindung projizieren können (die Leinwand). Wenn du niemanden zum Sprechen hast, dann nimm‘ das Telefon in die Hand. Versuche jemanden zum Sprechen zu finden und äußere dein Bedürfnisse, denn andernfalls dreht sich dein Verstand mit dir im Kreis und du kannst nicht genau erkennen, welche Projektion aus dem Beamer herauskommt und wie deine Fühler besondere Aspekte mit einfließen lassen.

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  • Selbst – über Sprechen die Richtung erkennen

    Selbst – über Sprechen die Richtung erkennen

    Mit einer selbst projizierenden Autorität triffst du Entscheidungen indem du darüber sprichst und wahrnimmst, wie Stimme und Brustkorb verschmelzen. Dabei geht es nicht darum die Rat einzuholen oder die Meinung anderer sondern einen Raum zu haben frei sprechen zu dürfen über das aktuelle Thema. Du wirst beim Sprechen merken wie deine Entscheidung aussieht und wie du darüber sprichst. Bist du beispielsweise sehr leise und stockend im Sprechen sagt dein inneres Richtungszentrum klar NEIN zu der Sache. Bist du im Redefluss und es geht dir leicht über die Lippen, dann ist das ein JA zu der Sache.

    Du kannst auf folgendes achten:

    • fällt es dir leicht darüber zu sprechen oder hast du einen Kloß im Hals
    • ist deine Stimme klar und deutlich oder bist du eher leise und zurückhaltend
    • stockt dein Wortfluss immer wieder ab oder findest du gleich die richtigen Worte
    • beobachte ob dein Brustraum frei ist und du Raum hast oder ob sich beim Sprechen etwas zusammenzieht und beklemmend wirkt
    • gute Indikatoren sind auch Huster beim Sprechen oder schneller werdender Atem

    Mit deinem eigenen Prozess des „darüber reden“ wird in deinem Selbstzentrum die Entscheidungsfindung mechanisch angeregt und richtet sich gezielt nach deiner Richtung. Deine Entscheidungen beruhen immer darauf, wie sehr du bei dir selbst bist und deinen Selbstwert auch kennst. Achtung: ist dein Selbstzentrum stark geprägt durch andere Menschen, kann deine innere Autorität dir den Weg dieser Menschen als Entscheidung für dich vorgaukeln. Suche dir jemanden, der deinen Weg der Entscheidungsfindung kennt und der einfach nur zuhört. Über die Energie des anderen bist du in der Lage, deinen Prozess zu durchlaufen, völlig egal wer dir zuhört.

    Solltest du merken, dass dein Selbstzentrum eiert, sprich, dass sich weder ein Dafür noch Dagegen einstellt, dann kannst du dein Gegenüber bitten dir gezielt folgende Reflektionsfragen zu stellen um tiefer einzutauchen:

    • Wie geht es dir damit, wenn du JA sagen würdest?
    • Wie geht es dir damit, wenn du NEIN sagen würdest?
    • Was fühlst du beim Sprechen?
    • Welche 3 Begriffe möchtest du zu diesem Prozess aussprechen?

    Bitte achte darauf, dass du der inneren Autorität folgst und es nicht „zerdenkst“ sondern auf dein Richtungsweiser in der Brust achtest.

    Was mache ich wenn ich keinen zum Sprechen habe?

    Leider funktioniert diese Autorität nicht, wenn wir mit unserem Spiegelbild sprechen sondern benötigt die Leitbahnen einer anderen Person, auf die wir unsere Entscheidungsfindung projezieren können. Wie eine Art Leinwand auf den dein Beamer scheint wird dann sehr deutlich, was das Endbild ist. Wenn du niemanden zum Sprechen hast, dann nimm‘ das Telefon in die Hand. Versuche jemanden zum Sprechen zu finden und äußere dein Bedürfnisse, denn andernfalls dreht sich dein Richtungszentrum mit dir im Kreis und du kannst nicht genau erkennen, welche Projektion aus dem Beamer herauskommt.

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  • Herz – Das Herz schlägt höher für deine Wünsche

    Herz – Das Herz schlägt höher für deine Wünsche

    Die Herz Autorität ist die seltenste Autorität im Human Design. Nur wenige Menschen sind mit dieser Autorität ausgestattet, die es ermöglicht direkt dem Herz zu folgen. Die Herz Autorität ist sprichwörtlich dafür da, dass du deine Herzenswünsche annimmst und bei jeder Entscheidung berücksichtigst, ob diese zur Erfüllung des Wunsches beiträgt oder nicht.

    Diese Autorität bringt einen eisernen Willen, wenn man sich für eine Sache entscheidet, die dem eigenen herzen dient. Manchmal kann der Wille so stark werden, dass andere Menschen einen leicht als egoistisch bezeichnen können. Die Herz Autorität meldet sich am schnellsten von allen Autoritäten und zeigt dir welche Richtung, welcher Weg für dich ist.

    Deine Herzstimme meldet sich mit einem klaren JA oder Nein aus deinem Herzen, dass sich wie folgt anfühlen kann:

    • du fühlst dich zu etwas hingezogen oder abgestoßen
    • dein Herz klopft plötzlich höher wenn du jemandem, etwas begegnest der richtig für dich ist
    • du bemerkst einen stärker werdenden Blutfluß, wirst vielleicht sogar rot oder dir wird warm
    • du fühlst deinen Puls stärker und/oder ein pochen
    • es durchströmt dich eine warme, kribbelnde Energie

    Man könnte fast bildhaft sagen, dass sich ein Gefühl der „Liebe auf den ersten Blick“ einstellt, wenn etwas für dich richtig ist und dein Herz mit voller Kraft dabei ist. Wichtig ist für dich, dein Erfolg hängt davon ab wie sehr dein Herz eine Sache möchte und dir ein Zeichen dafür gibt, dass du JA sagen sollst zu dieser Sache.

    Wenn dein Herz dir kein Zeichen gibt oder du nichts verspürst, dann ist das der Input für dich keine Zeit zu verschwenden sondern weiterzugehen.

    Wenn dein Herz etwas tun muss, dass es nicht will dann artet das meist aus, in einem Gefühl der Unterordnung und einem ständigen inneren Kampf. Die Kraft deines Herzens sollte genutzt werden um deine, nur deine Ziele zu erreichen und nicht dafür sich unterordnen zu müssen.

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